Linz will hoch hinaus

Ob es die Sehnsucht nach dem Denkmal zu Lebzeiten ist oder der Wunsch, die Stadt möge etwas weltstädtischer wirken, wer weiß. Die sogenannte Nachverdichtung wird auch ins Treffen geführt, wenn es um Naturschutz geht, es heißt, sie wäre eine Alternative zur Verbauung von Grünland.

Was aber befindet sich in den Großbauten, wofür werden sie genutzt? Büros, Hotels, „Anlegerwohnungen“. Sozialer Wohnbau ist in dieser Form gar nicht mehr möglich, weil die Kosten beim Bau ab einer bestimmten Höhe so ansteigen, dass sich nur mehr Spekulationsobjekte auszahlen. Siehe Lenau-Terrassen, siehe Bruckner- Tower. Im Franckviertel sollen die Trinity-Towers unter anderem servisierte Appartements bieten, man kann sich denken zu welchen Preisen.

Also kein sozialer Wohnbau weit und breit. Wo wohnen dann die normalen Menschen? Günstige Genossenschaftswohnungen sind leider rar, und auch wenn man nach Jahren Mitgliedschaft eine bekommt, heißt es oft zusammenrücken. 70 bis 75 Quadratmeter sind gerade erschwinglich, nicht viel für eine Familie.

Wie es anders geht, zeigt uns Graz, wo die KPÖ-Bürgermeisterin Elke Kahr den kommunalen Wohnbau vorantreibt. So gehts auch, flüstert euch Eure

Irene Ira

Kommunaler Wohnbau entsorgt

Dario Krenn über sozialen Wohnbau in Linz

Bezahlbaren Wohnraum in Linz zu finden, wird für die allermeisten Menschen immer schwerer. Zu den – auch schon vor der explodierenden Inflation – hohen Betriebskosten gesellen sich Mietpreise, die für viele Einzelpersonen, Paare und Familien unleistbar sind.

Höher, teurer, unsinniger

Dazu trägt auch die Wohnbaupolitik der Stadt Linz bei. Das Motto der politischen Verantwortlichen ist seit Jahren „höher, teurer, unsinniger“: Wo man sich auch umblickt, sprießen nur so Wohntürme aus dem Boden, die aus einem einzigen Grund gebaut werden – zur Spekulation für superreiche Anleger. Anlage für die Wenigen, Leerstand für die vielen.

Die Stadt Linz forciert aber nicht nur den Bau neuer Anlegerprojekte, sondern baut obendrauf auch keinen leistbaren, kommunalen Wohnbau. Wieso?

Hauptschuld liegt hierbei bei der Stadt selbst: 2016 verkaufte man mit Zustimmung von SPÖ, FPÖ und Grünen die letzten 3.400 sich offiziell im Stadteigentum befindenden Gemeindebauwohnungen an die GWG und vollzog so den letzten Schritt, um sich endgültig dem Thema „Sozialer Wohnbau“ zu entledigen.

Ein Schritt, der eine lange, unsoziale Vorgeschichte hat: Bereits seit den 1960er Jahren gibt es in der drittgrößten Stadt Österreichs keinen kommunalen Wohnbau mehr, 1982 wurde das städtische Wohnbauamt aufgelöst. Das städtebauliche Chaos mit unleistbarem Wohnraum hat in Linz also eine unrühmliche Vergangenheit.

Die sozialen Corona-Folgen und die immer weitersteigende Inflation wären jetzt Grund genug, den kommunalen Wohnbau wiederaufzunehmen und neue, leistbare und gute Gemeindewohnungen zu bauen. Der Bedarf danach ist klarerweise schon lange da.

Dass sozialer, kommunaler Wohnbau möglich und sinnvoll ist, zeigt derweil Graz: Unter der Führung der KPÖ werden bis 2023 500 neue Gemeindebauwohnungen gebaut, allein heuer werden 200 fertig. Und so ganz nebenbei werden im Gegensatz zum sozialdemokratischen Wien oder Linz die Mieten im Grazer Gemeindebau nicht erhöht. Wohnbau in Stadteigentum macht’s möglich.

Anleihen aus dem Ausland

Erich Klinger sprach mit dem Linzer KPÖ-Gemeinderat Michael Schmida über Verkehrspolitik.

Du bist langjähriger Verkehrssprecher der Linzer KPÖ und seit September ‘21 auch Gemeinderat. Wie hat sich Linz im Bereich der Mobilität entwickelt?

Leider kann von einer Wende in der Mobilität keine Rede sein. Die Stadt macht im Großen und Ganzen noch immer eine sehr autozentrierte Politik. Das fängt im Kleinen bei den diversen Baustellen an und hört im Großen bei den teuren Auto-Infrastrukturprojekten auf.

Was waren bzw. sind deine verkehrspolitischen Schwerpunkte, hat deine bisherige Tätigkeit als Gemeinderat daran etwas geändert?

Grundsätzlich hat sich an unseren Schwerpunkten nicht viel geändert. Wir üben Kritik, wenn der so genannte „Umweltverbund“ beim Verkehr, also das Zu-Fuß-Gehen, Radfahren und der öffentliche Verkehr, weiter zu kurz kommt bzw. machen Alternativvorschläge wie in Linz Mobilität neu und menschen- und umweltgerechter geplant und gedacht werden kann. Aber auch bei den Ausschusssitzungen merkt man oft die engen Grenzen. Der Autoverkehr steht an oberster Stelle.

Du bist nun ansatzweise näher dran am Geschehen. Wurde damit auch dein Aufwand deutlich größer? Wie siehst Du das Verhältnis von Mehraufwand zu Erkenntnisgewinn?

So großartig viel ist der Mehraufwand dann auch wieder nicht. Schon vorher sind wir kollektiv die Ausschussvorlagen durchgegangen. Jetzt kann ich halt bei den Sitzungen auch teilnehmen und nachhaken.

Woran mangelt es in Linz vor allem, was müsste deiner Meinung nach sofort umgesetzt werden?

Ein Paradigmenwechsel wäre dringend notwendig. Wenn wir Mobilitätsgerechtigkeit und Verkehrswende ernsthaft umsetzen wollen, brauchen wir andere Prioritätensetzungen und Zugänge bei allem was mit städtischer Mobilität zu tun hat.

Wie bewertest Du Linz im Hinblick auf den Modal Split bzw. auf folgende Mobilitätsformen a) Autoverkehr b) Radverkehr c) FußgängerInnenverkehr d) Öffentlicher Verkehr?

Ich sehe folgende Reihenfolge in Linz: Zuerst kommt a dann d und erst dann b. Auf c wird weitgehend vergessen. Wenn die Maxime von ExpertInnen und AktivistInnen, nämlich zuerst Verkehr vermeiden, dann verlagern und erst zum Schluss Verbesserungen setzen, ernst genommen wird, müsste eigentlich das Zu-Fuß- Gehen, also eine Stadt der kurzen Wege, an erster Stelle stehen!

Gibt es Kommunen, Städte, Regionen, in denen die „sanfte Mobilität“ für deine Begriffe vorbildlich und auch auf Linz übertragbar umgesetzt wird?

Es gibt viele schöne „Best-Practice“ Beispiele: Zürich was den öffentlichen Verkehr betrifft, Kopenhagen bezüglich Radfahren, Basel macht die ganze Innenstadt gerade zum „Shared Space“ und Paris will mit der „15-Minuten-Stadt“ Autofahren unpraktisch machen, und und und…

Was muss geschehen, um die Kombination aus Fahrrad und Öffentlicher Verkehr in Linz und im Großraum Linz zu attraktivieren?

Wir brauchen auch aus diesem Grund eine attraktive S-Bahn mit mehr Linien, dichtem Takt und Haltestellen als Rückgrat für den öffentlichen Verkehr in Linz. In der S-Bahn kann das Rad mitgenommen werden.

Daneben müssen die Linz-Linien ihre Blockade-Haltung gegen die Mitnahme aufgeben und auf bestimmten Linien entsprechende Vorkehrungen in den Fahrzeugen schaffen. Da kauft man überlange O-Busse z.B. für den Froschberg, aber an so etwas wird nicht gedacht. Und natürlich gehören endlich mehr und sichere Radwege in und rund um Linz errichtet.

Neues wagen

Die großartige Eugenie Kain hat in den 1990igern im Stadtmagazin „Hillinger“ von ihren Stadtrand-Spaziergängen erzählt. Damals war gerade Baubeginn auf den Kast-Gründen und im Ennsfeld, wo neue Wohnsiedlungen entstehen sollten. Die Chancen, die ein Neubau bietet, nämlich etwas wirklich Neues zu wagen, wurden nicht genützt. Wieder entstand eine Schlafstadt ohne Gemeinschaftsräume, ein abgeschiedenes Nebeneinander.

Drei Jahrzehnte später präsentiert sich die Siedlung auf der Gstetten etwas freundlicher. Bäume sind gewachsen, viele Kinder spielen auf den Grünflächen, Eltern plaudern, Hunde werden spazieren geführt. Das heißt nicht, dass die Kritik falsch war, sondern dass ein Lebensraum im wahrsten Wortsinn zusammenwachsen muss, bis sich das Aufgepfropfte herauswächst.

Die Menschen machen sich ihre Umgebung zu eigen, gerade wenn sie nicht perfekt ist. Das ist natürlich keine Entschuldigung für mangelhafte Planung und schlechtes Bauen, im Gegenteil. Kaum etwas ist wichtiger für eine Stadt als menschenfreundlicher Wohnbau. Doch was vom Zahn der Zeit benagt besser wird, hat die Probe bestanden meint Irene Ira.

Gebaut für alle

Die aktuelle Ausstellung im Stadtmuseum Nordico gewährt einen sehenswerten Blick auf die Linzer Baukultur in den Jahren 1909 bis 1938. Stadtbaudirektor Curt Kühne und sein Mitarbeiter Julius Schulte, die sich beide einer sozial orientierten Stadt verpflichtet sahen, veranlassten zahlreiche öffentliche Gebäude von hoher gestalterischer Qualität, die noch heute das Stadtbild prägen.

Das Parkbad, die Diesterwegschule und die Volksküche haben bis heute überdauert, anderes wie etwa die Arbeitersiedlung Sintstraße verschwindet heute unter dem Druck einer investorengetriebenen Stadtplanung. Linz war nach dem 1.Weltkrieg sozialdemokratisch regiert ohne jedoch in der komfortablen Situation des roten Wiens, zu sein.

Es blieb eine sozialdemokratische Insel in einem bäuerlich-konservativen Bundesland mit dementsprechenden Abhängigkeiten. Wohnungsnot, Versorgungskrise und Massenelend inkludiert. Dennoch gelang es Kühne den sozialen Wohnbau zu forcieren und etwa mit der Wohnanlage Wimhölzelstraße wegweisendes zwischen Moderne und Pragmatismus zu bauen.

Wer sein Wissen über die Stadtgeschichte vertiefen will, ist diese Ausstellung ans Herz gelegt.

Gerlinde Grünn

Foto: stadtgeschichte.linz.at

Einmal gleich richtig

Linz will wachsen, jedoch wohin? Im Norden das Mühlviertel, im Westen Leonding, und im Osten begrenzen Stadtautobahn, Industrie und Hafen die Stadt. Also bleiben nur Verdichtung und Ausweitung in den Linzer Süden.

Die neueren Hochhäuser wie Bruckner Tower und Lentia Terrassen tragen zur Verbesserung der Wohnsituation nichts bei, „Normalverdiener*innen“ können sich das Wohnen hier unmöglich leisten. Auch ist Verdichtung nur begrenzt möglich, da nicht jeder grüne Fleck verbaut werden kann.

Dementsprechend wehren sich Anwohner*innen, und haben auch manchmal Erfolg damit, wie das verhinderte Tiefgaragenprojekt unter dem Andreas-Hofer-Platz gezeigt hat. So bleibt nur noch der Linzer Süden für den Wohnungsbau, und gerade dort soll eine neue Autobahn direkt durch das Wohngebiet führen. Es gab heftige Gegenwehr, 5.000 Unterschriften wurden gesammelt, um diesen Wahnsinnsplan zu durchkreuzen.

Mittlerweile sind alle Gemeinderatsfraktionen dagegen, die Verhinderung scheint vorläufig gelungen zu sein. Interessant wird noch die öffentliche Anbindung der neuen Wohngebiete, die hier entstehen sollen. Ein heißer Wunsch an die Stadtplaner*innen: macht es doch einmal gleich richtig!

ersucht Eure Irene Ira

Linzer Murks

Was passiert, wenn die Politik auf Zurufe einer „Betriebsräteinitiative“ die Situation für Pendler*innen verbessern will? Sie pickt sich den schlechtesten aller Vorschläge raus, versetzt eine Bushaltestelle, fällt dafür Bäume und verkleinert den Geh- und Radweg – ohne die Situation für die Pendler*innen wirklich zu verbessern. So geschehen gerade wieder in Linz.

Seit Juli laufen nun – trotz breiter Kritik – die Bauarbeiten, um die Bushaltestelle beim Lentos Kunstmuseum zu versetzen. Obwohl diese bauliche Veränderung für niemanden von Nutzen ist – auch nicht für den motorisierten Individualverkehr, denn der Stau entsteht ganz woanders – wird nach dem Prinzip „Den Letzten beißen die Hunde“ mit viel Steuergeld eine suboptimale Situation noch schlechter gemacht.

Ganz oben bei den Prioritäten der verantwortlichen Politik steht immer noch der motorisierte Individualverkehr. Diesem wird alles andere geopfert. Die Betriebsrät*innen aus der Industriezeile tun einem dabei leid. Sie hätten noch ganz andere Vorschläge, wie den Ausbau der Öffis und Busspuren, gehabt. Übrig geblieben ist nur – wie so oft – ein typischer Linzer Murks.

Michael Schmida

Sozial und mehr

petra.servus.at

2009 zog die KPÖ nach 18 Jahren Abwesenheit wieder in den Linzer Gemeinderat ein, 2015 wurde diese Position mit einem kräftigen Stimmenzuwachs bestätigt. In den letzten zwölf Jahren hat sich Gemeinderätin Gerlinde Grünn als verlässliche „soziale Stimme“ im Stadtparlament bewährt.

Ob es um Angriffe auf den Aktivpass geht, um die Einführung des Kautionsfonds, um die Ablehnung von Tariferhöhungen oder um Warnungen vor als „Einsparung“ beschönigten Sozialabbau geht, auf die KPÖ ist Verlass.

Gleichzeitig hat die KPÖ auch in anderen Feldern der Kommunalpolitik Weitsicht bewiesen. Etwa im Kampf gegen die Verdrängung von für den Konsum unerwünschter Menschen aus dem öffentlichen Raum. Oder bei der Kritik an einer verfehlten auf den Autoverkehr ausgerichteten Verkehrspolitik.

Unter dem Motto „Die Stadt gehört uns allen!“ tritt die KPÖ 2021 für eine Politik an, die das soziale Leistungsangebot ausbaut, die Verkehrswende wagt, demokratische Mitbestimmung fördert und die Klimakrise ernst nimmt.

Am 26. September geht das Team der KPÖ rund um Gemeinderätin Gerlinde Grünn und Verkehrssprecher Michael Schmida mit 47 Kandidat*innen für ein soziales und lebenswertes Linz in die Wahl.

Leo Furtlehner

Rassismusgaudi

Wer hat sich schon mal wegen eines kommerziellen Tourismuswerbespots für ein Urlaubsziel entschieden? Wohl kaum jemand. Eine erfrischend witzige Ausnahme ist daher das Video des Linzer Tourismusverbandes, weil es tatsächlich neugierig macht. Die Tatsache, dass es die Gemüter beinahe so erhitzt wie vor Jahrzehnten Felix Mitterers Piefke-Saga, kann als Indiz dafür gewertet werden, dass es so schlecht nicht ist.

Der Bürgermeister ist erbost, weil ihm das Video vor dessen Veröffentlichung nicht gezeigt wurde. Warum auch? Glaubt der sich göttlich Wähnende, dass nichts ohne seinem Sanktus raus darf?

Die FPÖ möchte das Video am liebsten stoppen. Die verstehen keinen Spaß. Oder fühlen sie sich in der Aussage „Linz ist eine Stadt für Senioren, altmodisch und ein bisschen rassistisch“ zu wenig abgebildet, weil nur „ein bisschen rassistisch“ für die Blauen zu wenig ist?

Womit wir aber auch bei der einzig wirklich widerlichen Aussage dieses Videos wären: offensichtlich ist Rassismus so weit gesellschaftsfähig und allgegenwärtig, dass damit sogar Werbespots „ein bisserl“ spielen können.

Karin Antlanger

Blechlawinenkunde

Armin Kraml über Linzer Autobahnprojekte

Aktuell schweben immer noch zwei geplante Autobahnprojekte in Linz wie ein Damoklesschwert über einer klimafreundlichen und nachhaltigen Verkehrswende. Es sind dies die „Bahnhofsautobahn“ A 26 im Bereich des Freinbergs und des Bahnhofsviertels (mit dem geplantem Wohngebiet „Postcity“) sowie die Ostautobahn im Linzer Süden im Bereich des Natura-2000-Gebietes Traun-Donau-Auen und des Schiltenbergwaldes.

Mit kolportierten Kosten von rund zwei Milliarden Euro und etwa 80.000 Fahrten zusätzlich pro Tag in Linz wird wieder einmal unser Steuergeld anstatt für klimafreundliche Maßnahmen auf Linzer Gemeindegebiet für Transitautobahnen und Luftverpestung verschwendet.

Nun argumentieren manche, dass alternative Trassenführungen der Ostautobahn in Nachbargemeinden weniger „schlimm“ wären, als wenn sie inmitten eines Wohn- und Naturschutzgebietes im Linzer Süden erfolgen. Doch ändert es etwas an der Situation, dass zigtausende LKW-Fahrten die Menschen durch erhöhte Stickoxidbelastungen und Mikroplastikabrieb durch den Reifenverschleiß weiter belastet? Wohl nicht!

Was wir aktuell brauchen ist eine wirkliche Verkehrswende, indem die Güter auf der Schiene transportiert werden und nicht so wie im aktuellen Fall ein Lückenschluss der S10 durch alle vier Landtagsparteien forciert wird. Denn jede neue Straße ist genau eine Straße zu viel für eine echte Verkehrswende und den notwendigen Klimaschutz für die nächsten Generationen!

Nun gibt es bereits Beispiele wie es gehen könnte: So hat die Schweiz hier sehr konsequent und nachhaltig ihre Hausaufgaben Richtung Güterverlagerung auf die Schiene umgesetzt, währenddessen die Tiroler*innen im Transitverkehr zu ersticken drohen.

Ob man in Oberösterreich bereit ist diese klimafreundlichen Erkenntnisse in Bezug auf die komplette Verlegung des Gütertransportes auf die Schiene umzusetzen, wird auch davon abhängen, ob eine mögliche Regierungsbeteiligung der Grünen in Oberösterreich zugunsten notwendiger Veränderung für die Zukunft geopfert wird. Denn worauf man sich im Ernstfall wohl nicht wirklich verlassen kann, ist ob für die Grünen der Klimaschutz den Vorrang vor Transitautobahnen bekommen wird.